
QUEERE KUNST IN DER DDR?
Toni Ebel, Andreas Fux, Harry Hachmeister, Jochen Hass, Dorothea von Philipsborn, Erika Stürmer-Alex, Rita „Tommy“ Thomas, Jürgen Wittdorf, Egon Wrobel
KVOST | Kunstverein Ost
Leipziger Straße 47 / Eingang Jerusalemer Straße, Berlin, Berlin 10117
Mi – So. 14 – 18 Uhr
Admission
Free Admission
Eintritt frei
About
Die Ausstellung und das umfassende Veranstaltungsprogramm beleuchten Künstler:innen-Positionen aus der DDR und laden dazu ein, Kunst aus der DDR neu zu lesen. Das Projekt ist eine Initiative von KVOST und findet in Kooperation mit der neuen Gesellschaft für bildende Kunst (nGbk), dem Mitte Museum und dem Werkbundarchiv – Museum der Dinge statt. Anhand der wechselhaften Biografien von neun Künstler:innen und ihrer Werke – darunter Gemälde, Skulpturen, Keramiken und Fotografien – zeigt die Ausstellung, wie unterschiedlich die Kunstschaffenden mit den politischen und gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Zeit umgingen. Inwiefern beeinflusste die sexuelle Orientierung ihre künstlerische Praxis und ihre berufliche Entwicklung? Obwohl der Begriff „queer“ in seiner heutigen Bedeutung in der DDR nicht existierte, wird er in der Ausstellung bewusst verwendet: als Sammelbegriff für Menschen, die als Lesben, Schwule und Bisexuelle gleichgeschlechtlich begehrten und liebten, sowie für jene, die als transgeschlechtliche und nichtbinäre Personen jenseits konventioneller Vorstellungen von Geschlecht lebten. Weitere Kooperationspartner: Feministisches Archiv FFBIZ, Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Museum Lichtenberg, Schwules Museum, Sonntags-Club, Universität Leipzig sowie weitere private Sammlungen, Zeitzeug:innen und Expert:innen. Eine begleitende Publikation erscheint im DISTANZ Verlag. Die Realisierung des Projektes wird aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds ermöglicht. Mit Dank an den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für die Förderung des Katalogs. Besonderer Dank an die Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank.